javascript hit counter

Mängelliste Philips DVD-Recorder mit Festplatte

aus DVD-Recorder-Wiki, der freien Wissensdatenbank

Diese Liste gilt für den Philips DVDR 5330 H
und sinngemäß (also soweit zutreffend) für 3300 H, 3330 H, 5350 H + 7300 H.

  1. Keine Neucodierung (Rekompression) beim Kopieren, gar nicht, nicht mal M1 --> M2 oder so (können alle anderen!)
  2. Keine Direktaufnahme auf DVD, nicht mal vom DV-In
  3. Ständiges sinnfreies Aufnehmen vom Tuner sobald er eingeschaltet ist, auch wenn man nur abspielt! Das ist nicht im Set-Up abschaltbar!
  4. Auch auf HDD kein "Teile löschen", nur Sprungmarken, d.h. der freie Platz wird NICHT für neue Aufnahmen freigegeben (macht Pana sogar auf DVD(-RAM), seit Sept. 01)
  5. Kein (minutengenauer) FR-Modus, nur 1h, 2h ...
  6. Kein Kopieren DVD --> HDD
  7. Zwangskopierschutz (No-Copy-Flag, CGMS) wird bei ALLEN DVD-Aufnahmen gesetzt, auch vom Tuner und sogar bei analogen Kopien der ureigenen Camcorder-Aufnahmen!
  8. Nur 8 Timerplätze (also soviel wie beim VCR bei ca. 30 mal soviel Platz. Pana: 32)
  9. Keine Playlists
  10. HDD-Restaufnahmezeit nur als ungenaue Balkenanzeige
  11. Bild friert an den Schnittstellen ein
  12. HDD --> DVD (nur 4x) dauert doppelt so lange (als bei Pana (10x), Pio, ...)
  13. Kein Progressive Scan
  14. Bedienung tw. umständlich und verwirrend, "Bedienkonzept mit Schwächen"
  15. Nicht CPRM-fähig
  16. Alle Nachteile von +RW gegenüber DVD-RAM oder auch Pioneer-RW(VR)
  17. VPS nicht über Scart (vom Receiver)
  18. Bei manueller Timer-Programmierung keine unterschiedlichen Qualitätsstufen möglich
  19. Keine Titelübernahme vom Videotext
  20. Kein EPG
  21. Einige Netzteile pfeifen (3300)
  22. HDD und Lüfter laut, stört einige
  23. Tw. winzige Schriften im Menü
  24. Aufnahme von externen Quellen nicht per Knopfdruck möglich, sondern durch Eingabe der Dauer via Menü
  25. Aufnahmen über den RGB-Eingang fehlte es vergleichsweise deutlich an Details und Durchzeichnung
  26. Klang flach und wenig dynamisch
  27. Tuner nicht übermäßig scharf
  28. Magere Ausstattung
  29. Schlecht gegliederte Fernbedienung
  30. Weder -R DL noch +R DL (Dual Layer, Double Layer)
  31. Keine Wiedergabe oder Aufnahme bei interner Überspielung möglich

Da gibt es noch jede Menge kleine Nachteile (kein JPEG auf HDD, kein DivX, weniger Anschlussbuchsen usw.) die im Einzelfall auch sehr störend sein können.

Im Test der Video 4/06 hat der Philips (wie eigentlich bei jedem Test, auch in anderen Zeitschriften) schlecht abgeschnitten, das kann man schon einen Verriss nennen. Früher hatten die Differenzen von 3 oder 4 Punkten, jetzt sind es 9!. Sogar der Lite-On hat einen Punkt mehr. Bestenliste DVDR 5330: Platz 25 von 26. Audio-Video-Foto-Bild, DVDR 725: Platz 23 von 25 (jeweils die DVD-Recorder mit HDD).

Der Listen-Preis beträgt nicht etwa die Hälfte vom Panasonic, sondern sogar 20% mehr (600/ 500)!

Die Punkte 17 + 18 sind nicht explizit bestätigt für die neuen Modelle, bitte löschen falls die inzwischen abgestellt wurden.

Normalerweise sollten Mängel, fehlende Features und Unzulänglichkeiten von alten Modellen abgestellt werden, meint man. Nicht so bei Philips, es sind sogar noch mehr geworden. Was aber tw. daran liegt dass es einfach nicht bekannt war, oder weil es nur einen Konkurrenten gab der das hatte (Titelübernahme aus Videotext).


Das folgende ist nicht so klipp und klar beweisbar, aber wer die Foren liest kann es bestätigen:
Die mangelhafte Zuverlässigkeit. Da gibt es

  • Disc Error
  • Abstürze
  • Laufwerkprobleme
  • Red-Light-Problem
  • Lüfter wird immer lauter usw.

und zwar in einem sehr hohen Prozentsatz, penetrant und seit Jahren. Oft gibt es 3 mal und mehr wochenlange Werkstattaufenthalte ohne wirkliche Lösung des Problems.

"Nie wieder Philips" liest man da überdurchschnittlich häufig. Und das, obwohl es ein eigenes Forum für +RW gibt (www.dvdplusrw.org, kenne ich sonst von keinem anderen Hersteller/ System), wo viel landet was "von uns" gar nicht gesichtet wird. Sogar Kunden die jahrelang Philips verteidigt haben wenden sich inzwischen ab, z.B. auch weil erfahrungsgemäss die neuen Modelle reichlich Bugs haben, die erst nach und nach mit Updates teilweise behoben werden.

Nur 2 Beispiele:
Warnung vor Philips DVD-Recordern
Philips DVDR520H - nur Probleme


Hier die alte Mängelliste Philips HDRW 720 und DVDR 725:

  1. keine Neucodierung (Rekompression) beim Kopieren, gar nicht, nichtmal M1 --> M2 oder so (können alle anderen!)
  2. keine Direktaufnahme auf DVD
  3. ständiges sinnfreies Aufnehmen vom Tuner sobald er eingeschaltet ist, auch wenn man nur abspielt! Das ist nicht im Set-Up abschaltbar.
  4. auch auf HDD kein "Teile löschen", nur Sprungmarken, d.h. der freie Platz wird NICHT für neue Aufnahmen freigegeben (macht Pana sogar auf DVD(-RAM), seit über 3 Jahren)
  5. kein (minutengenauer) FR-Modus, nur 1h, 2h ...
  6. kein Kopieren DVD->HDD
  7. Zwangskopierschutz (No-Copy-Flag, CGMS) wird bei ALLEN DVD-Aufnahmen gesetzt, auch vom Tuner und sogar bei analogen Kopien der ureigenen Camcorder-Aufnahmen!
  8. nur 12 Timerplätze (also 50% mehr als beim VCR bei ca. 800% mehr Platz. Pana: 32)
  9. keine Playlists
  10. HDD-Restaufnahmezeit nur als ungenaue Balkenanzeige
  11. Bild friert an den Schnittstellen ein
  12. HDD --> DVD (nur 2x) dauert doppelt so lange (als bei Pana, Pio, ...)
  13. kein Progressive Scan
  14. Bedienung tw. umständlich und verwirrend
  15. nicht CPRM-fähig
  16. alle Nachteile von +RW gegenüber DVD-RAM oder auch Pio-RW(VR)
  17. VPS nicht über Scart (vom Receiver)
  18. bei manueller Timer-Programmierung keine unterschiedlichen Qualitätsstufen möglich


Inhaltsverzeichnis

Kommentar(e) zu dieser Liste:

Kommentar von Jogobo

hier ging es zunächst los

im folgenden aber nochmal ausführlich ...:

Da die "Mängelliste Philips HDRW 720 und 725" häufig als Referenz für die schlechte Qualität zitiert wird, tatsächlich aber kaum Mängel auflistet, sondern fehlende Features im Vergleich mit anderen Herstellern, möchte ich versuchen, diese Liste ein wenig zu relativieren. Ich selber habe seit 09/04 einen HDRW-720, alles gesagte sollte aber auch für den DVDR-725 zutreffen, da nach meinen Informationen die Geräte baugleich sind und sich nur durch die Größe der HD unterscheiden (720 = 80GB, 725 = 160GB). Dafür spricht, dass der 720 problemlos mit einer 160GB-HD funktioniert.


keine Neucodierung (Rekompression) beim Kopieren, gar nicht, nichtmal M1 --> M2 oder so (können alle anderen!)

Dieses Feature unterstützt der Philips tatsächlich nicht. Es hängt allerdings, wie alles andere auch, von den persönlichen Bedürfnissen ab, ob man so etwas braucht. Ich habe mein Gerät auf die Qualitätsstufe M2x eingestellt. D.h., die Bitrate ist so ausgelegt, dass man ca. 2,5 Stunden Film auf eine DVD bekommt. Das ist für mich ein guter Kompromiss bezüglich Qualität (bei höherer Qualität sehe ich auf dem Fernseher keinen Unterschied) und benötigtem Platz auf der DVD im Falle einer Archivierung.


keine Direktaufnahme auf DVD

Auch dieses Feature unterstützt der HDRW nicht. Das erwarte ich persönlich auch nicht von einem HD-Recorder. Im Normalfall entscheidet man nach dem Ansehen der Aufnahme, ob man sie behalten möchte oder nicht. Wenn man sie behält, hat man bei den meisten Aufnahmen noch das Problem mit der Werbung. Ich finde es einfacher, erst einmal auf der HD die Werbung zu entfernen und dann eine DVD zu beschreiben. Bei der Aufnahme auf DVD wird auch Qualität für Werbung geopfert, da durch die begrenzte Kapazität einer DVD und ellenlangen Werbeblöcken bei guten Filmen ca. 20% der verfügbaren Kapazität mit Werbespots gefüllt wird. In der Folge muss man die Qualität entsprechende reduzieren, um Werbung und Film auf die DVD zu bekommen.


ständiges sinnfreies Aufnehmen vom Tuner sobald er eingeschaltet ist, auch wenn man nur abspielt! Das ist nicht im Set-Up abschaltbar

Der HDRW hat tatsächlich ein permanentes Timeshift. Sobald der Recorder eingeschaltet wird, zeichnet er der aktuell eingestellten Tunerkanal im Timeshiftpuffer auf. Dieses macht er unbemerkt und ohne den Anwender in irgendeiner Form einzuschränken. Ich persönlich habe dieses Feature bislang als angenehm empfunden und würde es bei einem neuen Gerät sicher vermissen.


auch auf HDD kein "Teile löschen", nur Sprungmarken, d.h. der freie Platz wird NICHT für neue Aufnahmen freigegeben

Die beiden Philips-Recorder bieten 80 bzw. 160 Gigabyte Platz für Aufnahmen. Mithin ausreichend um über mehrere Wochen Aufnahmen zu machen und auch vorrätig zu halten. Irgendwann kommt man aber immer an den Punkt, das der Platz knapp wird und man entweder Titel löschen muss oder auf DVD "auslagert". Ob man nun eine Aufnahme früher mit dem Löschen und Archivieren anfangen muss oder noch 2 Stunden Zeit hat, spielt hier wohl eine untergeordnete Rolle. De facto kann man allerdings Aufnahmen teilen. Dadurch entstehen zwei eigenständige Aufnahmen, von denen man dann eine Löschen kann. Wenn man also noch nicht archivieren möchte, aber bereits Platzprobleme hat, kann man bei den Aufnahmen der Vorlauf und Nachlauf jeweils abtrennen und löschen. Dadurch gewinnt man (je nach Einstellung) schon mal wieder 10 Minuten Platz pro Aufnahme. Werbeblöcke lassen sich nicht mitten aus der Aufnahme löschen (es sei denn, man teilt die Aufnahme mehrfach, was aber nicht sehr sinnvoll wäre), aber man kann diese Werbeblöcke verbergen. Dadurch erscheint im Mediabrowser der Titel noch einmal mit einem Scherensymbol. Beim Abspielen sieht man dann keine Werbung mehr und beim Archivieren wird nur der reine Film auf DVD gebrannt, die ausgeblendeten Teile befinden sich also nicht auf der DVD.


kein (minutengenauer) FR-Modus, nur 1h, 2h ...

Dieses Feature ist sicherlich interessant für reine DVD-Recorder, aber sicher nicht für HD-Recorder, insbesondere nicht beim Privatfernsehen. Hier gilt dasselbe wie oben, Qualität wird für Werbung geopfert.


kein Kopieren DVD->HDD

Dieses Feature wäre für die meisten DVDs sowieso nicht zulässig. Für die private Geburtstagsfeier, die man mit der Videokamera aufgezeichnet hat und die man jetzt per iLink auf den HD-Recorder gebracht hat, um die ganze Verwandtschaft mit einer Kopie zu beglücken, muss man eine andere Lösung suchen. Jedenfalls dann, wenn man die Aufnahme gelöscht hat und Oma Erna nach 6 Monaten sagt, sich möchte auch eine Kopie haben.


Zwangskopierschutz (No-Copy-Flag, CGMS) wird bei ALLEN DVD-Aufnahmen gesetzt, auch vom Tuner und sogar bei analogen Kopien der ureigenen Camcorder-Aufnahmen!

Diese Aussage ist schlichtweg falsch und stammt aus der Gerüchteküche der "Philipshasser". Keine Aufnahme des HDRW hat irgendeine Form von Kopierschutz.

(Anmerkung von neals: ich bin mir bei dieser Aussage nicht so sicher, ob das so richtig ist, da ich schon mehrfach von diesem Verhalten bzgl. des CGMS-Flags in Foren gelesen habe !!!)

(Anmerkung zur Anmerkung von Jogobo: Wenn es erforderlich ist, stelle ich meine Videokamera auf und nehme den gesamten Vorgang von 'Aufnahme auf HD, brennen auf DVD, Wiedergabe von DVD-Player, Aufnahme dieser Wiedergabe per Scart auf dem HDRW, brennen dieser neuen Aufnahme auf DVD, Anzeige im Mediabrowser ohne "C"' auf und stelle anschließend die ungeschnittene Aufnahme als DivX ins Internet. Ob neals sich dabei sicher ist oder nicht, spielt keine Rolle. Fakt ist, dass der HDRW den Aufnahmen keinen Kopierschutz hinzufügt. Wer etwas anderes behauptet, hat entweder einen anderen Recorder oder sollte sich einen vernünftigen DVD-Player zulegen)


nur 12 Timerplätze (also 50% mehr als beim VCR bei ca. 800% mehr Platz. Pana: 32)

Für den normalen Anwender reichen 12 Timerplätze aus. Wer seine Aufnahmeplanung allerdings 4 Wochen im Voraus macht, für den könnte das zu wenig sein.


keine Playlists

Stimmt. Doch wozu? Schließlich kann der HDRW keine MP3s aufzeichnen. Und für die Wiedergabe von 10 Stunden Musik will man doch wohl nicht den HD-Recorder bemühen, oder?


HDD-Restaufnahmezeit nur als ungenaue Balkenanzeige

Wer sich ständig an der oberen Grenze der Aufnahmekapazität bewegt, für den könnte die Balkenanzeige zu ungenau sein. Allerdings ist diese Anzeige unterm Strich genauso genau, wie eine Angabe in Stunden und Minuten. Schließlich spielen für die tatsächliche Größe einer Aufnahme eine Menge Faktoren eine Rolle. Wenn mir ein Recorder also mitteilt, dass noch 3 Stunden auf die HD passen, gilt das für welche Aufnahmequalität? Darf die nächste Aufnahme ein Actionfilm mit viel Bewegung und häufigen Bitratenspitzen sein oder nur eine Naturdoku einer Sommerwiese bei absoluter Windstille?


Bild friert an den Schnittstellen ein

Diese Verhalten konnte ich noch bei keiner Aufnahme beobachten.


HDD --> DVD (nur 2x) dauert doppelt so lange (als bei Pana, Pio, ...)

Mein Recorder braucht für das Brennen einer randvollen DVD ca. 22 Minuten. Das entspricht ungefähr 3-facher Schreibgeschwindigkeit und deutet auf das Aufzeichnungsverfahren CAV hin.


kein Progressive Scan

Für einen DVD-Player bei entsprechender Wiedergabehardware mit Sicherheit ein K.O.-Kriterium. Für Interlaced-Aufnahmen aus dem TV aber sicher überflüssig.


Bedienung tw. umständlich und verwirrend

Es mag sein, dass die Eingewöhnungszeit bei Philips etwas höher ist, als bei anderen Herstellern. Nach einer kurzen "Einarbeitungszeit" kommt man mit dem Philips aber prima zurecht. Alle häufig benutzten Funktionen sind mit wenigen Tastendrücken erreichbar, die Programmierung ist einfach.


nicht CPRM-fähig

Kein Kommentar.


alle Nachteile von +RW gegenüber DVD-RAM oder auch Pio-RW(VR)

Es ist eine philosophische Betrachtung, ob +R(W) gegenüber -R(W) im Vor- oder Nachteil ist oder ob beide Standards nicht doch gleichwertig sind. DVD-RAM spielt auf dem europäischen Markt keine Rolle und wird sich angesichts von Blue Ray und HDVD wohl auch nicht mehr etablieren. Dass Philips als einer der Mitbegründer des +R(W)-Standards bei seinen Geräten auch +R(W)-Laufwerke verbaut, sollte niemanden überraschen.


VPS nicht über Scart (vom Receiver)

VPS wird fast nur noch von öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ausgestrahlt. Wegen der relativ langen Startzeiten der HD-Recorder macht es auch nicht viel Sinn, VPS zu nutzen, da sonst immer einige Sekunden vom Anfang der Sendung fehlen. Dann besser mit Zeitzuschlag arbeiten und nach der Aufnahme den Überschuss am Ende wieder löschen.


bei manueller Timer-Programmierung keine unterschiedlichen Qualitätsstufen möglich

Philips bietet nur eine Einstellung im Setup für alle Aufnahmen. Das Ändern der Aufnahmequalität geht nur für alle zukünftigen Aufnahmen bis zur nächsten Änderung. Auf bereits bestehende Aufnahmen hat diese Änderung keine Auswirkung.



Kommentar von Disc4:

Vielen Dank an Jogobo, dass er die Philips-Mängelliste quasi anerkannt hat. Wenn selbst ihm als grössten Philips-Fan nix anderes übrig bleibt, als bei fast jedem Punkt nur sinngemäß "Brauch ich nicht" drunterzuschreiben, dann ist die Liste ja noch glaubwürdiger als wenn es so aussieht als ob es nur aus einer Quelle käme.

Panasonic hat keinen einzigen dieser Mängel bzw. fehlenden Features, bei Pioneer und Toshiba bin ich nicht sicher, da mögen es vielleicht 1 oder 2 sein, aber nicht 18 und nicht die gravierenden. Diese Features sind bei der versammelten Konkurrenz also Standard, und das sind ja auch keine ausgefallenen Sachen "die kein Mensch braucht", sondern Selbstverständlichkeiten. Deshalb bezeichne ich deren Fehlen durchaus als Mangel, eben gegenüber allen anderen Geräten.
Ich selbst habe bis auf 3 (Pkt. 13 + 17 treffen nicht zu, Playlists brauche ich persönlich nicht) alle Features schon gebraucht und verwendet, und sehe gar nicht ein, warum man darauf verzichten sollte, nur weil die Hersteller-Firma gedankenlos oder unfähig ist.

Dass ein DVD-HDD-Recorder nicht direkt auf DVD aufnehmen kann ist doch ein schlechter Scherz. Was soll das? Das hat nur Nachteile, aber nicht einen Vorteil und noch nicht mal eine Ersparnis. Jeder andere Hersteller kann das (AFAIK). Warum nicht Philips? Deren Modelle ohne HDD können es doch auch. Und wenn ein Film mit der Standardeinstellung SP aufgenommen wurde, überraschend gut ist, dummerweise 2:15 h lang und somit keine Chance besteht den auf eine DVD zu bringen, dann finde ich das einfach erbärmlich. Ausser Sony (zumindest die alten Modelle 900/ 1000) erlaubt sich das keine Markenfirma.
Auch für jeden anderen dieser Punkte könnte ich belegen, dass er sinnvoll und hilfreich ist, aber das kann ja jeder für sich selbst am besten einschätzen.

Übrigens, es gibt auch Filme ohne Werbung, bei den Öff.-Rechtl. und Premiere. Und immer mehr Leute finden die Filme bei den Privaten nicht mehr archivierenswert, sei es wg. Laufbändern und sonstigen Einblendungen (während des Films!) oder wg. mangelnder inhaltlicher oder technischer Qualität. Ausserdem werden sie doch sowieso bald wiederholt.

Natürlich gibt es bei Philips für alle neuen Modelle seit Mai 04 diesen Kopierschutz, das stand nicht nur in der Fachpresse (com! und www-Artikel, z.B. von heise), sondern wurde auch von Besitzern nach Test bestätigt, z.B. hier (vom 10.6.04):
Kopierschutz und neue Philips-DVD-Recorder
Übrigens hat Jogobo diesen Originalbericht(!, direkter geht es nicht) eines Philips 720 Besitzers als "Ich kenne jemanden, der jemanden kennt, der von einem gehört hat, dass..." bezeichnet... Weitere Bestätigungen, sogar von Philips selbst für den absurdesten Fall, eigene Aufnahmen von der Digicam:
Kopierschutz bei Privataufnahmen
Philips und Kopierschutz

12 Timer: Ich habe momentan 8 tägl./ wöch. Timer. Da braucht es keinen Urlaub oder eine 4-Wochen-Planung, um mit den 12 manchmal nicht auszukommen. Wie gross sind die Mehrkosten für ein paar Timerplätze? Eben. Welche sonstigen Vorteile soll diese Beschränkung haben?

FYI: Playlists haben mit mp3 nix zu tun, sondern sind Schnittlisten. Damit sind auch nichtlinearer Schnitt und mehrere Fassungen möglich, das Original bleibt unverändert.

Die angezeigte Restzeit (Std., Min.) bezieht sich natürlich auf den eingestellten Modus, ganz einfach und logisch.
Der Platzverbrauch ist nicht vom Inhalt abhängig. Oder passt beim Philips auf eine DVD in SP etwa 2:20 bei einem Kammerspiel und nur 1:40 bei einem Actionkracher? Na also. Diese Unterschiede gibt es nur bei DVB und sind abhängig davon wieviel Bitrate der Sender spendiert.

Dass das Bild an den Schnittstellen einfriert stand im Test der "Video". Das sind Profis mit entsprechenden Vergleichsmöglichkeiten.

Dass -RW und besonders -RAM mehr Vorteile haben als +RW ist eine Tatsache, es kann nur im Einzelfall zutreffen, dass jemand diese wenigen Vorteile von +RW höher gewichtet.
O.k., DVD-RAM hat in Europa keine 70-80% Marktanteil wie in Japan und USA, aber dass es "keine Rolle spielt" oder "sich nicht etablieren wird" ist maßlos übertrieben. Falls es mal Verkaufszahlen der Medien geben sollte müsste man bedenken, dass bei den gebrechlichen RWs viele Ersatzkäufe dabei sind, weil die nach ca. 50-100 Überspielungen den Geist aufgeben, während eine altersschwache DVD-RAM etwa so wahrscheinlich ist wie 5 Richtige im Lotto.

Auch mit VPS muss der Anfang nicht fehlen. Panasonic macht es vor: Da wird 1 Min. vorher hochgefahren, so dass sofort beim VPS-Signal die Aufnahme gestartet wird.



Kommentar von Jogobo:

Die Aussage über VPS bei Panasonic ist mal wieder völlig praxisfern. Das VPS-Signal wird mit Beginn der Sendung ausgestrahlt. Das kann, je nach Sender, schon mal ein paar Sekunden früher oder später sein. Das von Disc4 beschriebene verhalten kann nur funktionieren, wenn VPS-Zeit und tatsächliche Startzeit identisch sind. Verschiebt sich die tatsächliche Startzeit aber nach vorn oder hinten, dann kann auch ein "Wundergerät" wie Panasonic sie angeblich baut, keinen Vorlauf liefern.

Zu den Links bleibt nur zu sagen, dass alle von Anfang 2004 sind, sich mithin auf die Auslieferungsfirmware beziehen und keinen Bezug mehr zur tatsächlichen Realität der HD-Recorder von Philips haben.

Bezüglich der fehlenden Direktaufnahme auf DVD: dass Disc4 keinerlei Erfahrung mit Philips-Geräten hat, merkt man recht deutlich an der Aussage "Und wenn ein Film mit der Standardeinstellung SP aufgenommen wurde". Philips kennt keine Einstellungen mit den Bezeichnungen SP, EP, LP, etc. Über die Funktion selber braucht man nicht weiter zu diskutieren. Mein Philips hat eine HD.

Bezgl. Playlists: ein HD-Recorder ist kein Schnittcomputer. Wenn ein Hersteller eine solche Funktion implementiert, ist das sicher ein Kaufargument für den ambitionierten Hobbyfilmer, der keinen PC hat. Ansonsten für einen VHS-Recorder-Ersatz mit mehr Komfort überflüssig.

Bezgl. Restzeitanzeige: woher weiß ein Panasonic, der ja sogar pro Aufnahme einen eigenen Qualitätsmodus kann, wie ich die nächste Aufnahme mache, bevor ich sie eingestellt habe? Können diese Kisten nicht sogar VBR? Wie ermittelt sich da die Restzeit?

Bezgl. einfrierenden Schnittstellen: auch ein Bericht aus 2004 mit Auslieferungsfirmware.




Kommentar von Disc4:

Zu VPS: Ein "Wundergerät" das das VPS-Signal(!) 1 Min. vorher vorausahnt kann es logischerweise nicht geben. Das Hochfahren 1 Min. vorher bezieht sich selbstverständlich auf die eingestellte Start-Zeit (=VPS-Zeit). Dadurch werden bestimmt über 95% aller Fälle erfasst, denn wann beginnt eine VPS-gesteuerte Sendung schon mehr als 1 Min. zu früh.

Zu Auslieferungsfirmware: Andere Firmen brauchen keine Updates, weil gleich die Auslieferungsfirmware so gut ist, dass sie nicht verändert werden muss. Nur ein Beispiel: Panasonic hat erst in diesem Frühjahr, also nach über 3,5 Jahren, das erste Update benötigt. Auch einem der mittlerweile ganz wenigen (ehemaligen) Philips-Befürworter bei Area oder dvdboard geht es auf den Keks, dass JEDES Philips-Modell anfangs Probleme macht und erst nach mehreren Updates halbwegs läuft.

Hier ein aktuelles Beispiel mit Meinungen über Philips, und zwar überwiegend von ehemaligen Besitzern. So massive Kritik gibt es nicht annähernd für eine andere grosse Marke. Meinungen zum Philips DVDR 3300 erbeten

Zur fehlenden Direktaufnahme auf DVD hatte ich oben schon einiges geschrieben. Gerade in den letzten Wochen hatten sich ca. 3 andere darüber beschwert, einer sogar (verständlicherweise) deshalb das Gerät zurückgegeben. Einer schrieb, dass er vorher sicher weiß dass er die Aufnahme woanders ansehen will und deshalb beim Philips einen völlig unnötigen Kopiervorgang einlegen muss. Ich würde mich schwarzärgern, wenn meine HDD voll ist, ich aber Wiederbeschreibbare habe auf denen ich aber nicht aufnehmen kann, sondern erstmal unnötig irgendwas von HDD nach DVD kopieren muss. Was für ein Schwachsinn, nur weil die Philips-Entwickler sich ein paar Gramm Gehirnschmalz eingespart haben.

Playlists benutzen viele zum normalen Schneiden, weil man "in Kladde" üben kann, und wenn es nicht gefällt dann verändert man eben noch mal. Das Original blieb ja unverändert.

Zu Restzeitanzeige und speziell dass VBR dabei völlig irrelevant ist hatte ich oben schon alles geschrieben. Zum Timer, dort wird angezeigt ob die bisher programmierten raufpassen, bis zu welchem Datum alle incl. der tägl./ wöch. aufgenommen werden und zusätzlich wieviel Restzeit (Std., Min.) vorhanden ist, bezieht sich natürlich wieder auf den aktuell eingestellten Modus (SP, LP, ...).

'Persönliche Werkzeuge